Montag, 19. Juni 2017

[Montagsrezension] Magnus Chase: Der Hammer des Thor von Rick Riordan

Dieser Monat scheint einem ganz bestimmten Verlag gewidmet zu sein. Irgendwie habe ich unbeabsichtigt nur zu Büchern von Carlsen gegriffen, sodass ich Euch nach dem zweiten Teil zu These Broken Stars heute die Fortsetzung zu Magnus Chase vorstelle, welche ebenfalls beim Carlsen Verlag erschienen ist. Der Beitrag zum Geekrace Anfang des Monats hatte auch indirekt mit dem Carlsen Verlag zu tun und auch meine momentane Lektüre ist bei Carlsen erschienen, sodass es nächste Woche Carlsen-lastig weitergeht. Ich muss nur aufpassen, dass ich dann nicht im Juli so weitermache und mein Unterbewusstein unter Kontrolle kriegen...

Originaltitel: Magnus Chase and the Hammer of Thor
Deutscher Titel: Magnus Chase - Der Hammer des Thor
Autor: Rick Riordan
Übersetzung: Gabriele Haefs
Genre: YA - Fantasy
Hardcover: 512 Seiten
ISBN: 978-3-551-55669-1
Listenpreis: 19,99 € (Kaufen auf carlsen.de)
Verlag:
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INHALT
Die Götterdämmerung wurde durch Magnus und seine Freunde erst einmal abgewendet, aber verschoben heißt nicht aufgehoben und so kommt es, dass erneut die Götterdämmerung droht. Die Riesen haben langsam mitbekommen, dass Thors Hammer weiterhin verschollen bleibt und wittern ihre Chance Asgard zu stürmen. Die Suche nach Thors Hammer wird jedoch durch einen altbekannten Trickster sabottiert und auch sonst hat Loki wiedereinmal seine Finger im Spiel.

MEINUNG
Mir fällt es gerade unglaublich schwer meine Meinung in Worte zu fassen. Ein Grund ist sicherlich, dass es sich um die Fortsetzung handelt und ich bereits in meiner Rezension zum ersten Teil von den Charakteren geschwärmt habe. Eigentlich bringt meine Rezension zum ersten Band auch die Fortsetzung wunderbar zur Geltung und ich kann es eigentlich nicht besser ausdrücken. Also klickt Euch doch einfach zu meiner Rezension zu Magnus Chase: Das Schwert des Sommers durch. Zack. Rezension Ende.

"Ich begriff warum Amir hier wegwollte. Ich hatte allerlei verrückte Dinge gesehen - sprechende Schwerter, strickende Zombies, den reichsten Zackenbarsch der Welt. Aber sogar mir fiel es schwer zu glauben, dass das Citgo-Schild der Eingang nach Asgard sein könnte." ~ S. 267

Naja, ganz so einfach möchte ich es mir dann doch nicht machen. Denn immerhin tauchen neue spannende Charaktere auf, die in meiner ersten Rezension noch keine Beachtung finden konnten. Beispielsweise bekommt der 15. Stock Zuwachs, denn ein neuer Einherje hat es nach Walhalla geschafft. Alex bringt auf jeden Fall Abwechslung rein - im wahrsten Sinne des Wortes. Am Anfang hatte ich Bedenken, dass es zu gewollt rüberkommt, dass Alex Gender-fluid ist, aber ganz und gar nicht. Es wurde eher nebenbei in die Story eingepflegt und zwischendurch auf Alex persönliches Empfinden eingegangen. Dabei wurde klargestellt, dass lediglich Alex so fühlt und sie sonst niemanden repräsentiert. Definitiv ein Pluspunkt. Auch Alex hat, wie die anderen Charaktere, ihre Schwächen und macht Fehler, welche als Erfahrung abgestempelt werden können. Dadurch ist sie, wie bereits die Charaktere aus dem ersten Band, greifbar und unglaublich sympathisch.

"Sie landeten auf der Straße, weil - Schocker! - ihre Familien sie nicht akzeptierten. Die Botschaft 'Liebe ist hart' kommt wirklich gut rüber, wenn man sein nicht heteronormatives Kind in den Rinnstein tritt [...]" ~ S. 67

Besonders gefallen hat mir, dass dieses Mal weiter auf Hearthstone und seine Herkunft eingegangen wurde. Im letzten Band haben wir ja einen Ausflug zu den Zwergen gemacht, sodass dieses Mal ein Ausflug nach Albenheim nahelag. Hier wartete die ein oder andere Überraschung und jede Menge Spannung. Mir hat der Abstecher dorthin auf jeden Fall sehr gut gefallen und Hearthstone ist mir dadurch noch mehr ans Herz gewachsen. Auch Sam wurde ein wenig mehr Aufmerksamkeit geschenkt und ihre Beziehung zu Amir wurde wichtiger. Die beiden finde ich einfach super.

"Je mehr ihr trainiere, je mehr Kraft ich bekomme... Die Probleme scheinen doch immer zehnmal größer zu sein. Wird das jemals aufhören?" ~ S. 483

Ich könnte jetzt noch weiter schwärmen und tausendmal sagen wie super ich dies und jenes finde. Oder mich selbst aus meiner alten Rezension zitieren, aber ich will euch ja nicht langweilen. Es ist viel unterhaltsamer, wenn ihr selbst zu Magnus Chase greift und Spaß beim Lesen habt. Obwohl; ein Zitat habe ich noch, denn mein Fazit zu Band 1 kann ich so übernehmen... Zumindest fast. Kleine Änderungen musste ich anpassen, aber seht selbst:

FAZIT
Ich kann es mittlerweile gar nicht mehr nachvollziehen, weshalb dies mein erstes Buch meiner erste Reihe von Riordan ist. Das Schwert des Sommers und Der Hammer des Thor ist sind unglaublich unterhaltsam und verschmelzen alte Mythologien mit alltäglichen Problemen. Man sollte sich nur bewusst sein, dass es auch mal barbarisch und grausam zugehen kann. Ich freue mich schon jetzt auf die Fortsetzung und die Geschichte um das ekelhafte Nagelschiff.

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