Dienstag, 23. Februar 2016

[Blogtour] Märchenwoche Tag 2 - "... und sie lebten unglücklich bis an ihr Lebensende."

 
Märchen gehen gut aus. Das habe ich bereits als Kind gelernt. Schneewittchen musste vor ihrer bösen Stiefmutter fliehen und wurde von ihr vergiftet; Dornröschen musste die Rache der bösen Fee mit ewigem Schlaf büßen; Aschenputtel musste die Hausarbeit für ihre Stiefschwestern und Stiefmutter erledigen, die sie auch sonst ständig quälten. Doch am Ende fanden sie alle ihre ganz persönliches Glück, den Prinzen, der sie aus dieser Misere befreien sollte. Aber gilt das für alle Märchencharaktere? Lebten sie alle glücklich bis an ihr Lebensende?



Natürlich gibt es die typischen Charaktere, welche ein elendes Schicksal erwartet. Der Wolf tritt häufig als Menschenfresser auf und als Strafe wurde ihm beispielsweise in Der Wolf und die sieben Geißlein und Rotkäppchen der Bauch aufgeschnitten, um seine Opfer zu befreien. Diese wurden durch Steine ersetzt und schon nimmt das Schicksal seinen Lauf. Als der Wolf durstig aufwacht und am Brunnen etwas trinkt, wird er von den Steinen ins Wasser gezogen und "er musste jämmerlich ersaufen." Ähnlich ergeht es Hexen, Stiefmüttern und Stiefschwestern, denn für diese haben Märchen leider auch kein gutes Ende parat. Sie sind durchtrieben und machen den Märchenhelden das Leben schwer. Diese Taten werden mit Qualen und Tod bestraft. Das bekannteste Märchen ist in diesem Fall vermutlich Aschenputtel. In der Grimmschen Version hacken sich die Stiefschwestern Zehen und Ferse ab, um in Aschenputtels Pantoffel zu passen. Der Schwindel fällt jedoch auf, so dass Aschenputtel ihren Prinzen bekommt. Am Tage der Hochzeit picken Vögel die Augen der beiden Stiefschwestern aus und sie waren "mit Blindheit auf ihr Lebtag bestraft". In Frau Holle ist es ebenfalls die Stiefschwester, welche durch ihr Verhalten am Ende bestraft wird. Aufgrund ihrer Faulheit wird sie mit Pech überschüttet, welches ihr Leben lang an ihr kleben bleibt. In einem weiteren Märchen wird jedoch nicht nur die Stiefschwester für ihr Verhalten bestraft, sondern auch die Stiefmutter muss leiden. In Brüderchen und Schwesterchen ist es die Stiefmutter, die die beiden Geschwister grausam behandelt und sie zwingt in den Wald zu fliehen. Die Jahre vergehen und auf der Jagd entdeckt ein König die beiden. Schwesterchen findet er so schön, dass er sie zur Frau nimmt und auch ihr Brüderchen, welcher in ein Reh verwandelt wurde, darf mit am Hofe leben. Von Neid zerfressen bringt die Stiefmutter die Königin um und verwandelt ihre Tochter in das Schwesterchen. Als der Schwindel enttarnt wird, wird die böse Stiefmutter verbrannt und die Stiefschwester wird im Wald von den Tieren zerrissen.Die Stiefmutter in Schneewittchen muss am Ende in glühenden Schuhe aus Eisen auf der Hochzeit von Schneewittchen tanzen bis sie tot umfällt. In Hänsel und Gretel lockt eine Hexe die beiden Geschwister in ihr Lebkuchen aus und mästet Hänsel, um ihn später zu essen. Gretel will sie ebenfalls im Ofen backen, doch die kommt ihr zuvor, so dass die Hexe elendig verbrennt. Nicht immer wird den Charakteren das Leid durch andere zugefügt. In Rumpelstilzchen reißt er sich beispielsweise selbst in zwei Teile. Man könnte noch viele weitere Märchen aufzählen, in denen es bösartigen Charakteren an den Kragen geht. Viel interessanter ist es jedoch einen Blick auf all jene Charaktere zu werfen, die ein glückliches Ende verdient hätten, aber leider nie eines erhalten haben. Nicht immer werden die vermeintlichen Helden und Leserlieblinge verschont. Ein grausiges Ende gibt es in einer Vielzahl von Märchen für die sympathischen Charaktere, besonders in den Märchen von Hans Christian Anderson, aber auch bei den Gebrüdern Grimm findet sich das ein oder andere Beispiel.

VON DEM FISCHER UND SEINER FRAU
Als Kind hat mir meine Mutter die Geschichte vom Fischer und seiner Frau andauernd erzählt. Wenn der Fischer den Steinbutt gerufen hat, war ich an der Reihe "Manntje, Manntje, Timpe Te,: Buttje, Buttje inne See,: myne Fru de Ilsebill: will nich so, as ik wol will." zu rufen. Platt muss halt manchmal sein. Obwohl das Märchen kein Happy End hat, oder gerade deswegen, war es eines meiner liebsten. Von Gier zerfressen wünscht sich die Frau des Fischers von einem magischen Steinbutt immer absurdere Lebensumstände. Die beiden beginnen in einem Pisspott, bekommen dann eine Hütte und leben sogar in einem Schloss. Doch der Frau ist dies nicht genug; sie möchte König, Kaiser, Papst und sogar Gott werden. Der Mann hat teilt ihre Wünsche zwar nicht, wird allerdings von seiner Frau gezwungen ihre Forderungen dem Steinbutt vorzutragen. Ein Wunsch nach dem anderen wird ihr erfüllt, bis der letzte Wunsch selbst für den Steinbutt zu absurd wird und die beiden wieder in ihrem Pisspott sitzen. Die Gier der Frau hat ihr dieses Schicksal zwar beschert, aber der Mann muss nun immer noch mit ihr sein Leben verbringen. Wohl kein wirkliches Happy End für den eigentlich sympathischen Fischer.

DIE KLEINE MEERJUNGFRAU
Ich muss gestehen, dass ich bisher nur die Disney-Version kannte und überrascht war, dass die süße Meerjungfrau im Märchen von Hans Christian Andersen auf ihren Prinzen verzichten muss. Dieser heiratet eine andere und die Meerjungfrau muss sterben. Ihr eigenes Leben hätte sie durch den Mord des Prinzen retten können, jedoch ist ihre Liebe zu ihm so stark, dass sie bereit ist zu sterben. Durch ihre gute Tat und Freundlichkeit muss ihre Seele zwar nicht sterben, denn sie wird zu einem Luftgeist. Doch sie hat weder ihren Prinzen, noch kann sie bei ihrer Familie leben.

DER STANDHAFTE ZINNSOLDAT
Dieses Märchen hat mich besonders mitgenommen. Der einbeinige Zinnsoldat verliebt sich in eine wunderschöne Ballerina aus Papier. Doch der Springteufel ist eifersüchtig und schleudert den kleinen Zinnsoldaten aus dem Fenster auf die Strasse. Dort beginnt sein Abenteuer, welches er tapfer erträgt ohne sich je zu beschwereren. Zwei Jungen spielen mit ihm und setzen ihn in ein Boot aus Papier, welches immer weiter bis in die Kanalisation schwimmt. Irgendwann löst sich das Boot auf und er wird von einem Fisch gefressen. Der Fisch wird jedoch gefangen und landet in der Küche seines Zuhauses. Sein Besitzer ist so glücklich, dass er ihm eine ganz besonderen Ehrenplatz im Kinderzimmer gibt - direkt neben der geliebten Ballerina. Ich hatte mich bereits über dieses schöne Happy End gefreut, weil der Zinnsoldat so viel mitgemacht hat. Aber dann kommt ein Freund seines Besitzers und wirft ihn ins Feuer, kurz bevor er schmilzt landet auch die Papierballerina im Feuer und sie sterben gemeinsam. Sind nun aber für immer vereint. Irgendwie ist es schon ein Happy End, aber ein unglaublich grausames, da das Liebespaar sterben musste und eben nicht glücklich bis ans Ende ihrer Tage sein konnte.

DAS KLEINE MÄDCHEN MIT DEN SCHWEFELHÖLZERN
Das kleine Mädchen zieht am Silvestertag los, um ihre Schwefelhölzer zu verkaufen. Doch niemand kauft ihr auch nur eines ab. Ohne einen Schilling in der Tasche traut sie sich nicht nach Hause, denn dort würde ihr Vater es schlagen. Sie setzt sich an eine Hauswand und erfriert dort. Ein unglaublich trauriges Märchen, welches nur dadurch abgemildert wird, dass das kleine Mädchen nun bei der Großmutter im Himmel ist.

DER GEVATTER TOD
Dies ist wieder ein Märchen aus der Sammlung der Gebrüder Grimm. Hier nimmt ein Vater den Tod als Paten für seinen jüngsten Sohn. Dieser wird durch den Tod zum berühmtesten Arzt der Welt, denn durch den Tod wusste er sofort, welchen Kranken er mit einem Kraut retten sollte und welchen er sterben lassen sollte. Als jedoch der König starb, widersetzte sich der Arzt und rettete den König entgegen des Urteils des Todes. Der Tod wollte es seinem Patenkind dieses einemal nachsehen, aber ein weiteren Treuebruch würde er nicht verzeihen. So kommt es, dass die Köngistochter krank wird und der König urteilt, dass derjenige der sie rettet sie zur Frau nehmen soll. Der Arzt sieht seine chance König zu werden und widersetzt sich erneut dem Urteil des Todes. Dieses Mal nimmt der Tod sich ein neues Opfer für das geschenkte Leben, um das Gleichgewicht zu halten. Der Arzt fällt zu Boden und stirbt. Hier finde ich es besonders schwer zu entscheiden, ob das unglückliche Ende verdient ist oder nicht. Zwar ist der Arzt selbst schuld, da er sich seinem Paten widersetzte, aber dennoch ist er nicht dieser typische Bösewicht.

DER GEBURTSTAG DER INFANTIN
Oscar Wilde soll etwas Abwechslung in die Auflistung bringen. Er hat ein unglaublich trauriges Märchen erschaffen und die Verzweiflung ist hier regelrecht greifbar. Es ist der Geburtstag der Infantin und zu ihren Ehren wird ein großes Fest gegeben. Gaukler, Magier, Tänzer; sie alle bereiten der Infantin einen schönen Tag. Zum Schluss wird ein Zwerg herbeigebracht, der so hässlich und missgestaltet ist, dass alle ihn verspotten und auslachen. Der Zwerg jedoch hat bisher nie einen Spiegel gesehen und weiß nicht wie er aus sieht. Als die Infantin nach einer Zugabe nach dem Festmahl verlangt, ist der Zwerg voll Freude und denkt die Infantin liebe auch ihn. Bis es jedoch soweit ist, entdeckt er einen Spiegel und ihm wird bewusst, dass er nicht geliebt, sondern verspottet wird und findet sich selbst hässlich. Er schreit und weint bis er stirbt. Als er entdeckt wird, ist niemand traurig um seinen Tod. Oscar Wilde hat es für mich persönlich am ehesten geschafft ein grausames Ende für sein Märchen zu finden.

Würdet ihr einem der Charaktere ein Happy End wünschen? Gibt es Charaktere aus anderen Büchern, welche ein ähnliches Schicksal erleiden mussten? Haben manche Charaktere ihr Schicksal vielleicht sogar verdient?


GEWINNSPIEL
Am Ende unserer Blogtour gibt es auch etwas zu gewinnen. Wenn ihr teilnehmen möchtet, schaut an allen sieben Tagen auf den entsprechenden Blogs nach. In jedem Beitrag werden einige Buchstaben markiert, die am Ende einen Lösungssatz ergeben. Gebt diesen am Sonntag bei WELT DER BÜCHER im Beitrag an und schon könnt ihr am Gewinnspiel teilnehmen. In meinem Beitrag findet ihr 8 rot markierte Buchstaben, welche den zweiten Teil des Lösungssatzes bilden. Die ersten Buchstaben entdeckt ihr bei DIE LITERATOURISTIN, die euch gestern Märchen aus aller Welt vorgestellt hat. Morgen geht es bei LIBERIARIUM grausam weiter. Sie wird auf die Gewalt in Märchen der Gebrüder grimm eingehen und dabei nicht auf einen Blick der Reckless-Reihe von Cornelia Funke verzichten. Lasst euch auch den Rest der Woche in die Welt der Märchen entführen.

Montag: Märchen der Welt - Die Literatouristin
Dienstag: Un-Happy End - Das Bücherchamäleon
Mittwoch: Gewalt in Märchen - Liberiarium
Donnerstag: 1001 Nacht - Life in Petricolour
Freitag: Der Fluch der Spindel - Novembertochter
Samstag: Eine grimmige Adaption - Leselurch
Sonntag: Die dreizehnte Fee - Welt der Bücher

Kommentare:

  1. Für das kleine Mädchen mit den Schwefelhölzern hab ich mir schon immer ein Happy End gewünscht, das Mädchen hat mir immer so leid getan... hach. Bei eurer tollen Blogtour bekommt man echt Lust, mal wieder ein Märchenbuch in die Hand zu nehmen. <3

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    1. Das schlimmste an "Das kleine Mädchen mit den Schwefelhözern" war für mich, dass man es doch noch irgendwie versucht hat als Happy End zu verkaufen. Es erfriert ganz einsam in einer Ecke, weil es Angst vorm Vater hat. ABER es stirbt glücklick, weil sie Halluzinationen von ihrer Großmutter hatte und im Tod wieder mit ihr vereint ist. Ich hätte am liebsten laut losgeweint. :(

      Und mit das tollste an der Blogtour ist für mich das erneute Lesen der Märchen. Da meine Märchenbücher aus der Kindheit verschwunden sind, habe ich mir extra eine wundervolle neue Ausgabe geholt und mich sofort verliebt. ♥

      Freut mich auf jeden Fall, dass dir die Blogtour so toll gefällt und ich habe bei dir gerade deinen Beitrag entdeckt. Den werde ich nachher auf jeden Fall noch lesen. :)

      Liebe Grüße
      Patty

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  2. Hey,

    mir kommen einige der Märchen filmisch bekannt vor, aber ich weiß absolut nicht woher. Das macht mich grad wahnsinnig :D Der standhafte Zinnsoldat kommt auf jeden Fall als Geschichte in der Geschichte in irgendeinem Film vor.
    Aber auch das Mädchen mit den Schwefelhölzern meine ich aus einem Film zu kennen, aber ich hab keine Ahnung woher.
    Wahrscheinlich spinn ich schon.

    Grundsätzlich bin ich ja eher der Typ für Happy Ends, aber es gibt Bücher wo ich das Sad End mochte. Es muss halt wirklich gut gemacht sein. Ich geb jetzt mal keine Beispiele, vielleicht will die Bücher ja noch jemand lesen und ich will ja nicht schon spoilern, in dem ich sage, dass das Ende nicht gut ausgeht.

    Bei den vorgestellten Märchen würde ich vor allem dem Mädchen mit den Schwefelhölzern ein Happy End wünschen. Ich find das ganz furchtbar, dass sie draußen erfrieren muss.
    Aber auch das Schicksal des Zwergs ist echt hart :(

    Danke für den informativen Beitrag. :)

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    1. "Der standhafte Zinnsoldat" war meine ich in Fantasia oder Fantasia 2000 von Disney. Allerdings mit einem Happy End für die beiden und das Original wurde abgewandelt. Bei Das Mädchen mit den Schwefelhölzern wüsste ich gerade nich woher, aber Märchen werden ja sehr gerne verfilmt. Vielleicht diese typischen Verfilmungen die früher im ARD bzw. Kika liefen? :D

      Ich bin wohl auch eher der Typ für Happy Ends, aber irgendwann wird es unrealistisch. Es muss auch mal anders laufen und ein bisschen Abwechslung geben. :)

      Vielen lieben Dank auf jeden Fall für's Vorbeischauen. Freut mich sehr, dass der Beitrag gefällt. :D

      Liebe Grüße
      Patty

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  3. Ach ja, das Mädchen mit den Schwefelhölzern... Ich konnte das Märchen als Kind kam ertragen. Für Fallada, das Pferd aus der "Gänsemagd" hätte ich mir als Kind (und ehrlich gesagt auch heute noch) ein anderes Schicksal erhofft, denn als angenagelter Kopf, der noch sprechen kann, zu enden. Märchen sind oft wirklich grausam, nicht? Ich bevorzuge defintiv ein glückliches Ende im Märchen -- die Realität ist oft traurig genug.

    Liebe Grüße,
    Birgit

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    1. Fallada hat wirklich ein schreckliches Schicksal gehabt. Vor allem meinte die Gänsemagd es ja nur gut, aber mich hätte es vermutlich innerlich zerfressen mein geliebtes Pferd jeden Tag tot zu sehen. Ein Happy End ist definitiv die schönere Variante, aber manchmal braucht man ein bisschen Abwechslung, obwohl die Realität grausam ist.

      Liebe Grüße
      Patty

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  4. Hallöchen, Patricia <3

    Das ist wirklich ein wundervoller Artikel! Ich fand es als Kind immer ganz schlimm, dass die kleine Meerjungfrau nicht mir ihrer großen Liebe Zusammensein durfte - mein Papa musste mir sogar die Geschichte weitererfinden und ihr doch noch ein Happy End geben. xD Und die Gänsemagd war immer eins meiner Lieblingsmärchen ^-^ Falada tat mir immer Leid - das ist schon echt grausam, das Märchen!

    Liebe Grüße,
    Bianca

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    1. Das finde ich unglaublich süß von deinem Vater, dass er es dann auch gemacht hat. Ich würde wahrscheinlich vergessen wie ich das Märchen weitergesponnen habe und immer ein neues Ende schaffen. ;) Bei der kleinen Meerjungfrau ist mir die Disney-Variante auch viel lieber vom Ende her. Ein wenig Herzschmerz muss aber manchmal einfach sein. :D

      Liebe Grüße
      Patty

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  5. Jetzt muss ich mir vorstellen, wie du und deine Mama "Von dem Fischer un syner Fru" gelesen haben. Zuckersüß!

    Ich bin übrigens sehr neidisch auf die schöne "Peter Pan" Version, die du da hast ♥


    Ich finde es wahnsinnig interessant, wie du die Unhappy-Ends zusammengetragen hast! Mir ist das bisher ja gar nicht so stark aufgefallen, aber natürlich gehen einige Figuren am Ende auch leer aus. Das Mädchen mit den Schwefelhölzern hat mir meine Oma immer vorgelesen (obwohl mein Papa das damals verboten hat :D ) und ich fand das damals schon immer so heftig, aber trotzdem mochte ich das Märchen einfach sehr. "DER GEBURTSTAG DER INFANTIN" kannte ich noch nicht und das muss ich dringend nachholen. Mensch, das klingt so schrecklich traurig D: Ich wünschte, alle hätten ein Happy End bekommen! Aber besonders die kleine Meerjungfrau.

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    1. Mein Bruder muss da in die Vorstellung noch mit rein. Er wollte mir den Part nämlich streitig machen. :P

      Die ist so wunderschön. Mit tollen Illustrationen und Einlegern. Im März kommt Das Dschungelbuch raus und ich musste es mir gleich vorbestellen. ♥

      Vielen lieben Dank für deine Worte. Ich kannte "Das Mädchen mit den Schwefelhölzern" gar nicht. Entweder ich hab' es vergessen oder nie gehört. Meine Mutter hatte mich darauf aufmerksam gemacht. In meinem Andersen Märchenbuch ist es leider gar nicht drin - gut das man im Internet heute alles findet. :) "Der Geburtstag der Infantin" finde ich auch mit am traurigsten. Von Oscar Wilde ist mir noch "Der glückliche Prinz" in Erinnerung. Ebenfalls unglaublich traurig; Wilde war wohl ziemlich unzufrieden damals. ;)

      Liebe Grüße
      Patty

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  6. Hey Patty :)
    Oh mann...ich bin jetzt ganz melancholisch! Dass es oft die Bösen in einem Märchen grausam erwischt, nimmt man als Kind ja immer nur als "fair" wahr. Allerdings kenne ich tatsächlich ein paar der Märchen ohne Happy End, die du vorgestellt hast. "Das Mädchen mit den Schwefelhölzern" ist so so traurig! Und das Märchen von Ocsar Wilde habe ich sogar gelesen. Das hatte ich allerdings total vergessen, dass ich den Märchenband mal gelesen habe. Aber jetzt wo ich deinen Beitrag lese, fällt es mir sofort wieder ein. Wilde ist in seinen anderen Märchen allerdings auch nicht viel netter gewesen. Aber einen Ticken.
    Oh und das mit der kleinen Meerjungfrau hatte ich auch so nicht im Kopf! Das ist ja schrecklich! :'(
    Ein richtig toller Beitrag! Du hast mir extrem vor Augen geführt, dass es eine ganze Menge Märchen gibt, in denen nicht alles so wunderbar verläuft, wie vielleicht erwartet...

    Ganz liebe Grüße,
    Julia

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    1. Ein paar der Märchen hatte ich auch erst entdeckt, als ich mich auf den Beitrag vorbereitet habe. Teilweise saß' ich auch total geschockt hier und wollte gar nicht glauben, dass dies wirklich Märchen sind. Aber im Leben läuft leider auch nicht immer alles wunderbar und so wirken die guten Märchen dann auch etwas realistischer und man kann auf sein Happy End warten, weil man weiß, dass es eben nicht in allen Märchen rosig ausgeht.

      Vielen lieben Dank für deinen netten Kommentar. :D

      Liebe Grüße
      Patty

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